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Mücken und mehr

Das angenehme Klima vieler Reiseziele gefällt nicht nur uns Europäern, Mücken fühlen sich dort ebenfalls wohl. Da Mückenstiche nicht nur unangenehm sind, sondern auch Krankheiten übertragen können, lohnt es sich, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Die Ansicht, Mücken seien ausschließlich zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen aktiv, ist übrigens falsch: Unter den potenziellen Krankheitsüberträgern finden sich auch tagaktive Mückenarten.

Die bedeutendste der durch Mücken übertragenen Krankheiten ist die Malaria, der man folglich besondere Aufmerksamkeit schenken sollte. Die folgenden Empfehlungen konsequent einzuhalten bietet keinen absoluten Schutz vor einer Malaria-Erkrankung, kann jedoch das Risiko erheblich vermindern.

Die Malaria-Vorbeugung basiert auf zwei Prinzipien:

  • Schutz vor Moskitostichen
  • Einnahme von Malaria-Medikamenten
    (Diese müssen vom Arzt oder Tropeninstitut verordnet werden.)

Für den Schutz kann jeder Reisende selbst sorgen, indem er Folgendes beachtet:

Kleidung Bei Aufenthalt im Freien abends und nachts Körper weitgehend bedecken (lange Ärmel, lange Hosen); möglichst helle, luftdurchlässige Stoffe


Repellents

Insektenabwehrende Mittel zur Anwendung an unbedeckten Hautpartien


Insektizide
Insektenabtötende Mittel zur Anwendung im Wohnbereich (z. B. Mosquito-Coils) oder zum Imprägnieren von Moskitonetzen


Schlafräume
Schlafräume sollten frei von Stechmücken sein. Bei geschlossenen Räumen mechanisches Abtöten; Kühlung (Aircondition) nutzen, wenn vorhanden; evtl. Insektizide


Moskitonetz
Ist immer dann geboten, wenn optimaler Mückenschutz am Schlafplatz auf andere Weise nicht erreichbar ist. Ideal zum Schutz von Säuglingen; zusätzliche Sicherheit durch Imprägnieren mit Insektiziden möglich


Für Langzeitaufenthalte gilt zusätzlich:

Screens
Mückengaze vor Fenstern und Türen verhindert das Einfliegen und ermöglicht gute mückenabwehrende Durchlüftung.


Brutplätze
Nach Möglichkeit Beseitigung von stehendem Wasser in Teichen, Senken; Abdecken von Zisternen, Abflussneigungen etc.


Eine rechtzeitig erkannte Malaria ist heilbar. Deswegen gilt als wichtigster Grundsatz, dass bei Fieber während oder nach einer Tropenreise an die Möglichkeit einer Malaria zu denken und sofort ein Arzt zur raschen Diagnostik oder Behandlung heranzuziehen ist.

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Mo, Di, Do: 8.00 - 19.00 Uhr
Mi, Fr: 8.00 - 18.30 Uhr
Sa geschlossen


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