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Essen und Trinken

Durchfälle sind bei Europäern in den südlichen Ländern die häufigste gesundheitliche Störung. Es lohnt sich daher, Essen und Trinken "mit Vorsicht zu genießen", insbesondere:

  • Eis und Eiswürfel (werden oft aus Leitungswasser hergestellt und sind durchaus nicht immer keimfrei)
  • Meerestiere (nicht nur Austern und Muscheln, sondern auch andere roh zu verzehrende Meeresfrüchte und Fische)
  • Trinkwasser sollte abgekocht oder aufbereitet werden (auch zum Zähneputzen!).
  • Möglichst Getränke aus originalverschlossenen Flaschen trinken.
  • "Boil it, cook it, peel it or forget it": Am sichersten sind gekochte, gebratene oder geschälte Nahrungsmittel.

Sollte es doch zu einem Reisedurchfall kommen, der sich durch häufige, wässrige Stuhlentleerung auszeichnet, gilt es Folgendes zu beachten:

  • Nahrungsaufnahme für etwa einen halben Tag einstellen; danach den Körper langsam wieder an Nahrung gewöhnen.
  • Wasser- und Elektrolytausgleich: 3,4 l Flüssigkeit am Tag trinken; zusätzlich Salzlösung in Pulverform, die man in der Reiseapotheke mitnehmen sollte. Notfalls können Sie Salzlösung auch selbst herstellen (fragen Sie uns).
  • Durchfallmedikamente einnehmen.
Sollte der Durchfall nach 2 bis 4 Tagen nicht abgeklungen oder sollten Fieber, Blut im Stuhl, Leibschmerzen bzw. unstillbares Erbrechen hinzugekommen sein, ist ein Arzt aufzusuchen. Adressen von Deutsch sprechenden Ärzten finden sich häufig in Reiseführern. Oder fragen Sie uns: Wir können Ihnen unter Umständen ebenfalls eine Adresse nennen.

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