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Tipps für eine leichte Geburt

StorchDie Freude aufs Baby ist groß. Die Sorge vor der Entbindung aber auch! Die folgenden Tipps sollen Schwangeren helfen, sich gut auf die Geburt vorzubereiten.

Hebammen und Ärzte kennen viele Möglichkeiten, die die Geburt etwas leichter und schneller machen können. Manche davon gelten inzwischen als wissenschaftlich gesichert, andere haben sich in der praktischen Arbeit von Hebammen bewährt. Damit haben Schwangere das beruhigende Gefühl, gut vorbereitet in den Kreißsaal zu gehen. Das können Sie selbst dafür tun:

1. Akupunktur

Die Reifungsprozesse, die der Körper in der Schwangerschaft durchmacht, lassen sich durch Akupunktur unterstützen. Die Frauen werden ab der 36. Schwangerschaftswoche einmal wöchentlich behandelt.

2. Damm-Massage

Um die Durchblutung des Damms und damit auch seine Dehnfähigkeit zu fördern, empfehlen viele Hebammen eine tägliche Damm-Massage mit einem speziellen Damm-Massageöl. Viele Damm-Schnitte und –risse lassen sich damit vermeiden. Etwa vier bis sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin können Frauen mit den Massagen anfangen. Allerdings sollten die werdenden Mütter vorher mit ihrem Arzt sprechen, bevor sie diese Methode anwenden.

3. Himbeerblättertee

Viele Hebammen schwören auf die Wirkung von Himbeerblättertee aus der Apotheke. Drei Tassen täglich ab der 34./35. Woche sollen die Muskulatur im kleinen Becken lockern und die Geburtswege weicher machen.

4. Heublumenbäder

Auch Heublumen-Dampfbäder ab der 38. Woche können Beckenboden und Scheide weicher machen.

5. Kontakt zum Baby

Eine innige Beziehung zwischen Mutter und Kind wächst, wenn Frauen regelmäßig Kontakt zum Ungeborenen aufnehmen, mit ihm sprechen und es durch die Bauchdecke streicheln.

6. Die richtigen Helfer

Bei der Entbindung kommt es nicht nur darauf an, dass Sie den richtigen Ort wählen. Auch der richtige Begleiter bzw. die Begleiterin spielt eine große Rolle. Das ist eine Vertrauensperson, die auf die Geburt vorbereitet ist und der werdenden Mutter Mut macht. Außerdem gibt es Hebammen und Ärzte, die mit Rat und Tat helfen und der Gebärenden viel Entscheidungs- und Bewegungsfreiheit lassen.

Die vielen Möglichkeiten sollen nicht erschrecken. Man muss nicht alle Tipps befolgen. Alles ist gut, was ihre Zuversicht stärkt. Genauso wichtig ist: Mein Körper kann das! Er ist von Natur aus dazu geschaffen, Kinder zu gebären. Deshalb kann bei der Geburtsvorbereitung durchaus weniger manchmal mehr sein.

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