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Dammmassage

S__uglingWährend der Geburt muss der Damm viel aushalten.
Wenn sich das Baby mit dem Kopf voran den Weg nach aussen bahnt, wird der Damm, das ist der Bereich zwischen Scheide und After, sehr stark gedehnt.
Regelmäßige Dammmassagen bereiten einfach und sanft auf eine unkomplizierte Geburt vor. Die gezielte Lockerung des Gewebes durch Massage senkt die Wahrscheinlichkeit eines Dammschnittes oder eines Dammrisses.

Es reicht aus, ab der 34. Schwangerschaftswoche mit der regelmäßigen Dammmassage zu beginnen. Verwenden Sie dafür ein spezielles Dammmassageöl von der Firma Ingeborg Stadelmann oder Weleda.
Bewährt haben sich auch Johanniskraut- oder Weizenkeimöle, versetzt mit den ätherischen Ölen aus Muskatellersalbei und Rose.

Bei einer Dammmassage ist Hygiene essentiell. Um gut und ohne Reibung über die Haut zu gleiten, werden die gereinigten Finger mit ausreichend Öl beträufelt. Dann werden ein bis zwei Finger in die Scheide eingeführt - etwa 2-3 cm. Legen Sie dann den Daumen auf den Damm und massieren Sie U-förmig. Gleichzeitig massieren Sie die Scheidenwand, die dem Damm zugewandt ist, von innen. Nach einigen Minuten wird die Scheide von innen in Richtung Damm gedehnt. Zuletzt wird das Gewebe zwischen Scheide und After sanft massiert. Es darf ziehen, aber nicht wirklich schmerzen. Auch die großen und kleinen Schamlippen werden mit Öl massiert. Bei Unsicherheiten oder Fragen zur Dammmassage wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Hebamme.

Tipp: Ein Spiegel kann bei den ersten Versuchen hilfreich sein. Ausserdem empfiehlt es sich, die Massage nach einem Wannenbad durchzuführen.

Trotz regelmäßiger Dammmassage  kann allerdings nicht garantiert werden, dass der Damm dem Druck bei der Geburt tatsächlich standhält. Für diesen Fall haben wir auch Tipps, wie die Heilung der Dammnaht beschleunigt werden kann.

Das Team der Apotheke 26 berät Sie gerne.

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