Sommer, Sonne, Schutz? ☀️

FAKTEN ODER FIKTION?

Wir gehen mittlerweile mit kleinen Schritten in Richtung Sommer. Spätestens jetzt wo die UV-Strahlen der Sonne gefühlt wieder intensiver werden, sollte man sich Gedanken über einen ausreichenden Sonnenschutz machen. Denn auch die Frühlingssonne kann es  bereits in sich haben. Und wie ist das überhaupt? Ist vorgebräunte Haut weniger gefährdet? Wir klären heute über Fakten und Fiktion auf:

1️⃣ Sind nur Sonnenbrände gefährlich?
Sonnenbrände sind in der Regel nur das sichtbare Ausmaß des entstandenen Schadens an der Haut. Laut einer Studie genügen schon fünf Sonnenbrände vor dem 20. Lebensjahr für ein erhöhtes Hautkrebsrisiko, denn die Haut vergisst keine UV-Strahlung - somit summiert sich die Strahlenbelastung im Laufe unseres Lebens. 

2️⃣ Wie gefährlich ist die Frühlingssonne?
Tatsächlich kann die UV-Strahlung im April schon genauso intensiv sein wie im Hochsommer. Da wir für die UV-Strahlung kein Sinnesorgan besitzen und die milden Temperaturen des Frühlings uns oft täuschen, ist ein bedachter Umgang mit der Frühlingssonne empfehlenswert. Ein guter Richtwert bildet der UV-Index: steigt dieser auf 3 oder ist entsprechend höher, sind Sonnenschutzmaßnahmen nicht verkehrt. 

3️⃣ Ist gebräunte Haut weniger gefährdet?
Sommerliche Bräune wird durch das Pigment Melanin verursacht. Die Pigmentierung verhindert, dass die Strahlung in tiefer liegende Hautschichten eindringen kann und ist sozusagen eine Art Abwehrreaktion der Haut. Allerdings schützt diese Bräune nicht so stark, wie man annehmen mag. Durch Eigenbräune erreicht man lediglich einen Sonnenschutzfaktor von 1,5 bis maximal 2. Somit gelten alle Sonnenschutz-Empfehlungen auch für gebräunte Menschen. 

Nicht nur die Melanin-Pigmentierung spielt eine tragende Rolle beim Sonnenschutz, sondern auch die Empfindlichkeit. Wir haben eine Reihe an Sonnenschutzprodukten im Angebot: Ob hoher Lichtschutzfaktor, sensible Haut, Creme oder Öl - wir beraten Sie gern!

 

RISIKO SONNE?

UV-Strahlung kann in hoher Dosis das Erbgut der Hautzellen schädigen: dadurch kann es bei wiederholten Sonnenbränden zu unkontrolliertem Wachstum von Zellen und somit zu Hautkrebs kommen. 

Jährlich erkranken in Deutschland rund 140.000 Menschen an verschiedenen Formen von Hautkrebs. Neben dem allgemeinen Risiko durch übermäßige UV-Strahlung spielen natürlich auch individuelle Risikofaktoren eine Rolle, weshalb man sich regelmäßig einem Screening zur Früherkennungunterziehen sollte. Gut zu wissen: Seit 2008 haben gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahre alle zwei Jahre Anspruch auf ein solches Screening. 

Sonnenlicht in Maßen kann sich jedoch auch positiv auf unser Wohlbefinden auswirken: dadurch wird die Serotoninproduktion beschleunigt, was regelrecht Glücksgefühle auslöst. Wichtig dabei ist also der verantwortungsbewusste Umgang mit Sonneneinstrahlung.

 

WIE WICHTIG IST VITAMIN D?

Eins steht fest: Vitamin D ist unverzichtbar für unseren Körper! Es stärkt nicht nur die Knochen und Muskeln, sondern vor allem unser Immunsystem. Viele Menschen unterschätzen den Bedarf und leiden daher unter einem Vitamin-D-Mangel. Neben der Aufnahme durch die Ernährung ist die Sonne unsere größte Vitamin-D-Quelle. Führt dann Sonnenschutz automatisch zu Vitamin-D-Mangel? Nein. Wenn wir uns aber zu jeder Zeit mit hohem Sonnenschutz im Freien aufhalten würden, dann würde unser Körper auf jeden Fall weniger Vitamin D produzieren, als er eigentlich benötigt. Es spricht also nichts dagegen das Gesicht, die Hände und Arme zwei- bis dreimal pro Woche für ein paar Minuten unbedeckt der Sonne auszusetzen, so dass Sie auch im Winter optimal versorgt seid ☀️ Als Alternative gibt es Nahrungsergänzungsmittel, die den Vitamin-D-Haushalt unterstützen können. Gern stehen wir Ihnen beratend zur Seite.

#gemeinsamgesund

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